30.01.2013

Abstinenz und Aussicht

Haaallooo :)

Nach doch schon sehr langer Abstinenz, nicht nur von diesem Blog, sondern auch vom Internet allgemein während der ersten Wochen des neuen Jahres, schaffe ich es jetzt endlich mal wieder hier etwas von mir zu geben.

Also mal der Reihe nach:
Silvester war gut, aber sehr kurz, da die Kinder ja schulfrei hatten, was bedeutet, dass ich während der Zeit alles andere als unterbeschäftigt bin.
Dennoch habe ich eine wunderbare Woche mit L. (und auch dem Rest der Familie) gehabt und konnte ein paar neue Gewohnheiten für ihn einführen, die jetzt unter der Woche für etwas mehr Abwechslung und Sauerstoff sorgen, nachdem wir ja vorher wirklich immer nur Zuhause geblieben sind.

Alles in allem ist es in der Familie einfach nur wunderbar und ich habe eine echt echt gute Zeit und genieße jede Minute die noch bleibt, denn (und das wird Thema Nr. 2) so viel Zeit bleibt mir hier ja nicht mehr.

Am 20. Januar habe ich die 500 Tage-in-den-USA-Marke überschritten und habe das gleich gebührend mit Nicole, eines der Au Pairs die auch mit mir zusammen gekommen ist (wir waren auch gemeinsam in Miami), gefeiert - mit einem wunderbaren Entdeckungstag durch Washington DC.
Haben so ziemlich jedes wichtige Memorial, Haus oder sonstiges Wahrzeichen angeschaut.
Wir hatten uns natürlich das perfekte Wochenende dafür ausgesucht und das in zweierlei Hinsicht: Wettermäßig war es einfach nur bilderbuchhaft, aber was noch viel interessanter war, war das es das Wochenende vor Obamas Inauguration war.
Dementsprechend war die Stadt rappelvoll, nicht nur mit Touristen bzw. Obama-Anhängern, sondern auch mit TV-Teams, Sicherheitspersonal und sonstigen Arbeitern, die die Tribünen aufgebaut, Straßen präpariert oder die, schon schneeweiße Platte auf der das Seal der United States angebracht war, noch einmal weiß gestrichen haben.

Außerdem waren an jeder Ecke Straßenhändler die dir liebend gerne Buttons, Kalender, Bücher, Mützen, Taschen, Flaggen,  Banner und Obama (oder Romney, je nach Präferenz)-Kondome verkauft hätten.

--- Haben dann doch dankend abgelehnt.

Am nächsten Tag (Sonntag) sind wir dann noch zum Arlington National Cemetery gegangen, der sehr beeindruckend und gleichzeitig beängstigend gezeigt hat in welcher Beziehung die Nation und Einwohner bzw. Militärangehörige zueinander stehen.
Nachmittags sind wir dann noch nach Old Town Alexandria (die Stadt, in der Nicole eigentlich wohnt) gefahren und haben die Sonnenstrahlen genossen, Möwen gefüttert (da die Enten sich nicht zeigen wollten), massive Eisbecher (wobei die Idee war nur schnell einen Snack zu essen) bei Ben & Jerrys gegessen, sind durch ein paar Läden geschlendert und haben Dinner bei Nando's gehabt.
Insgesamt ein wunderbares, anstrengendes, sonniges, touri-haftes, gesättigtes und gutes Wochenende.
Werde neue Fotos davon auf den Foto-Blog stellen.

Hand in Hand mit der 500 Tage-Marke geht auch die Planung für den Reisemonat, der ja nun immer näher rückt.
Durch unglückliche Umstände werde ich nun "alleine" (eine Reisegruppe ist schon da, aber ich kenne halt noch niemanden) das Abenteuer wagen und eine 2-wöchige Tour an der Westküste unternehmen.

Ich freue mich schon riesig und bin fleißig am organisieren.

Schließlich liegen ja auch noch 2 Wochen Urlaub an, die ich noch offen habe. Zuerst werde ich eine Woche im Februar haben, wovon ich ein paar Tage in Brooklyn bei einer Freundin verbringen werde und die anderen Tage bloß etwas "staycation" haben werde.

Ende März fahren wir dann mit der ganzen Familie wieder nach Hilton Head Island, SC, was zwar nicht richtig wie Urlaub, aber trotzdem was anderes ist.
Direkt in der Woche danach habe ich wieder frei, einige dieser Tage werde ich in Chicago verbringen, wo ich auf ein Chris Tomlin Konzert in der Willow Creek Church gehen darf und die Stadt ansonsten noch entdecken werde (ganz alleine…juhu).

Dann ist auch schon bald mein 21. Geburtstag (endlich volljährig - nicht dass es mich sonderlich stören würde..), zu dem ich mich selber mit einem Wochenende in Lexington, Kentucky (Pferdeleute werde wohl hoffentlich schonmal davon gehört haben) und einem Ticket zu einem Reitturnier was gerade dann da stattfindet, beschenkt habe bzw. ja eigentlich noch werde.

Und dann ist der April auch schon so ziemlich rum und ich habe noch ca. 3 Wochen bis das nächste Au Pair kommen wird.

Das ist echt nicht mehr viel.

Was ich im Moment sowohl positiv als auch negativ sehe - natürlich kann ich es nicht erwarten alle Leute, Freunde, Familie (vor allem den Nachwuchs!!!!!!) wieder zu sehen, aber ich habe hier so viele gute Freundschaften geschlossen, die es auch sehr schwer machen wieder zu gehen.

Mal sehen, das wird eine spannende Zeit.

Alles Liebe,
Theresa

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