14.06.2011

2 Odysseen mit gutem Ende

Hallloo :)
So da bin ich wieder....was für ein Tag:

Ich war gefühlte 4 Stunden im s.Oliver-Store um passende Kleidung für meine Abientlassung zu finden...ich glaub die Verkäuferin hat den ganzen Laden umgekramt...die tat mir schon total leid, aber sie meinte das hat ihr nichts ausgemacht.....
erst hatte ich nen Haufen Kleider an, bis mir klar wurde, dass ich mich darin einfach nicht wohl fühle, dann gings bei Blusen und Hosen weiter, bis mir klar wurde, dass die Hosen i-wie zu teuer sind, weil ich ja eigentlich gar keine Hose haben wollte. Nun gut, diese Odyssee fand ihr Ende dann mit einer weißen Bluse und einem weißen Top. Offensichtlich werde ich den ganzen Abi-Tag in weiß verbringen :D...

Aber ich finds so jetzt hübsch und fühl mich wohl..daher ist alles gut...

Und nun hab ich ja gestern versprochen von meinen Erfahrungen bis hier noch ein bisschen mehr zu erzählen...

Tja, aaaalsooo:
Seit mittlerweile über einem Jahr ist mir klar, das ich nach dem Abi ein Au Pair-Jahr starten will...
Im ca. Juni/Juli 2010 begann ich dann Internetseiten und Foren nach den Organisationen mit dem besten Ruf zu durchwühlen. Schon nach kurzer Zeit schränkte sich meine Auswahl dann auf Cultural Care, AIFS und AYUSA ein. Bei AYUSA gab es eine Altersbeschränkung für die betreuten Kinder, die ich nicht erfüllen konnte, sodass diese Orga schon mal rausfiel. Blieben noch CC und AIFS. Auch bei AIFS gab es irgendwas (heute weiß ich beim besten Willen nicht mehr, was es war), das mich störte, somit blieb CC über. Gesagt getan, auf gings zum nächsten "Vorbereitungstreffen" in Bremen. In einem 4-Sterne Hotel. Im Nachhinein, sagen mir solche Kleinigkeiten eine ganze Menge, aber ich möchte CC hier nicht runtermachen, sondern nur deutlich machen, das ich einer der Fälle bin, bei denen es einfach nicht geklappt hat.
Also weiter im Text: Beim Vorbereitungstreffen war es dann auch ganz nett und entspannt. Bis es dann dazu kam, das weitere ehemalige Au Pairs kamen und die Interviews (z.T. auf Englisch) angekündigt wurden. Davon war ich ein bisschen überrumpelt - hatte ich doch seit über einem Jahr kein Wort Englisch mehr gesprochen, gelesen oder bewusst gehört.
Zuerst kam glücklicherweise (oder auch nicht) der deutsche Teil, in dem ganz normale Fragen zur Familie, zu Hobbys, zum Charakter oder den Gründen für das Interesse am Au Pair-Programm gestellt wurden. Alles auch ganz einfach zu beantworten. Dann aber der englische Teil, in dem auf einmal Fragen wie "Wie gedenkst du deine Kultur in deiner Gastfamilie einzubringen?" gestellt wurden, die ich in dem Moment (wo ich mich ja noch so gut wie gar nicht mit dem Au Pair-Dasein beschäftigt hatte) nicht einmal auf Deutsch, geschweige denn auf Englisch beantworten konnte - was zurecht gestottert. Überlebt.
Der Prozess des Ausfüllens der Bewerbung dauerte bei mir schon ziemlich lange, weil wirklich sehr detaillierte und viele Fragen gestellt wurden, die natürlich auch noch auf Englisch beantwortet werden sollten....
Im Februar 2011 wurde ich dann aber freigeschaltet und die Familiensuche begann. Semierfolgreich. Es kamen kaum Vorschläge und schon gar keine interessierten Familien. Nach 3 Monaten warten mit 4 verschiedenen Familien bekam ich etwas Panik, wurde aber von CC immer weiter vertröstet.
Und dann wurde es mir zu bunt. Ich hab mich bei AIFS mit der Kurzbewerbung angemeldet und dort ebenfalls die Bewerbung ausgefüllt. Da ging es dann am 20.04. auch vorbereitet zum netten und unterhaltsamen Interview, bei dem auch meine Bewerbung noch mal genau durchgegangen wurde und alles was verbesserungswürdig ist angebracht wurde..hat mir superviel geholfen, da im 1,5 Stdg. Gespräch auch noch einmal viele Sachen auf den Tisch kamen, die mir bei meiner Bewerbung hilfreich sein könnten (wie Kinderbetreuungserfahrung von der ich gar nicht wusste, das ich sie gemacht habe). Und der psychologische "Test" war auch vollkommen easy...
Soo...demnächst gehts dann mit dem Rest meiner Geschichte weiter. Aber die Odyssee an sich war ja auch mit der Anmeldung bei AIFS beendet, denn ich hatte wieder Hoffnung. Und das war was zählte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen